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Unsere vergangenen Konzerte:  

 

 
9. Dezember 2017
Adventskonzert
Barock meets Jazz
 
Laeiszhalle Hamburg,
kleiner Saal - 20:00 Uhr

Besetzung:

collegium musicum hamburg
David Movsisyan
Violine
Maja Machhold Violine
Boris Netsvetaev Klavier

Programm:

Francesco Maria Veracini
Largo und Allegro aus der Ouvertüre Nr. 3 B-Dur
 

Johann Sebastian Bach
Konzert für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1043
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-Moll BWV 1041

Boris Netsvetaev
interpretiert eines seiner eigenen Werke am Klavier

und als Special Guest:
Sophia Gorgi Mezzosopran
bekannt als Jasmin in "Aladdin" der Neuen Flora

singt Weihnachtslieder

Boris Netsvetaev
Medley aus beliebten Weihnachtsmelodien

 
   

 

 
16. Dezember 2016
Weihnachtskonzert
Laeiszhalle Hamburg,
kleiner Saal - 20:00 Uhr

1. Geigen:
David Movsisyan, Maja Machhold, Desheng Chen, Vira Guilei

2. Geigen:
Friedrich Eckart, Jazeps Jermolovs, André Böttcher

Bratschen:
Daniel Thieme, Lucas Schwengebecher

Celli:
Hanno Kuhns, Andranik Sargsyan

Kontrabass:
Michael Koslov

Cembalo:
Silva Schmedding-Farmasian

 
   
Antonio Vivaldi
(1678 Venedig - 1741 Wien)

Le quattro Stagioni / Die vier Jahreszeiten op. 8
 

Die vier Jahreszeiten (italienisch Le quattro stagioni) heißt das wohl bekannteste Werk Antonio Vivaldis. Es handelt sich um vier Violinkonzerte mit außermusikalischen Programmen; jedes Konzert porträtiert eine Jahreszeit. Dazu ist den einzelnen Konzerten jeweils ein – vermutlich von Vivaldi selbst geschriebenes – Sonett vorangestellt; fortlaufende Buchstaben vor den einzelnen Zeilen und an den entsprechenden Stellen in der Partitur ordnen die verbale Beschreibung der Musik zu.

Vivaldi hatte bereits zuvor immer wieder mit außermusikalischen Programmen experimentiert, die sich häufig in seinen Titeln niederschlagen; die genaue Ausdeutung von Einzelstellen der Partitur ist aber für ihn ungewöhnlich. Seine Erfahrung als virtuoser Geiger erlaubte ihm den Zugriff auf besonders wirkungsvolle Spieltechniken; als Opernkomponist hatte er einen starken Sinn für Effekte entwickelt – beides kam ihm hier zugute.
 

Wie der Titel bereits nahe legt, werden vor allem Naturerscheinungen imitiert – sanfte Winde, heftige Stürme und Gewitter sind Elemente, die in allen vier Konzerten auftreten. Hinzu kommen verschiedene Vogelstimmen und sogar ein Hund, weitere menschliche Betätigungen wie etwa die Jagd, ein Bauerntanz, das Schlittschuhlaufen einschließlich Stolpern und Hinfallen bis hin zum schweren Schlaf eines Betrunkenen.

Arcangelo Corelli
(1653 Fusignano - 1713 Rom)

Concerto grosso g-Moll op. 6/8 "Fatto per la notte di natale"
 

Allgemein bekannt als Weihnachtskonzert, wurde in Auftrag gegeben von Kardinal Pietro Ottoboni und nach Corellis Tod veröffentlicht 1714 als Teil seiner Zwölf concerti grossi, Op. 6. Das Konzert trägt den Untertitel "Fatto per la notte di Natale" ("komponiert für die Heilge Nacht"). Es wurde etwa 1690 komponiert, einem Hinweis entsprechend das Corelli seinem dann neuen Dienstherren zur Freude zu Weihnachten ein Konzert schrieb. Die Original-Besetzung sind zwei Solo-Geigen, ein Cello, einer Streichergruppe und continuo. Es hat den Aufbau eines concerto da chiesa (Kirchenkonzert) mit einer Erweiterung auf sechs Sätze.
Johann Sebastian Bach
(1685 Eisenach - 1750 Leipzig)


Air aus Ouvertüre / Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068

Es ist keine autographe Partitur erhalten, die Auskunft über die Entstehung des Werks geben könnte. Auffällig ist aber die Satztechnik, da die Basis der Orchestrierung alleine in den Streichern liegt: Die Oboen doppeln ausnahmslos die erste Violine (nur in Gavotte II die erste und zweite Violine), und die Trompeten unterstützen rhythmisch und klanglich, indem sie besonders Themenköpfe und Kadenzen hervorheben. Es liegt nahe, an eine Erstfassung für Streicher alleine zu denken; die schematische Orchestrationsweise mit ständiger Hervorhebung der ersten Violinstimme muss aber nicht unbedingt eine frühe Entstehung bedeuten; genauso gut könnte Zeitknappheit die Ursache gewesen sein. Da es offenbar primär um die Verstärkung der Melodiestimme ging, lag möglicherweise ein besonderer Anlass vor – Bach führte in Leipzig mit dem Collegium Musicum regelmäßig Auftritte im Zimmermannschen Kaffeehaus durch, das auch über einen Garten für Freiluftaufführungen verfügte.
Johann Pachelbel
(1653 Nürnberg - 1706 Nürnberg )

Canon und Gigue in D-Dur  
 

Dieses Werk ist seine mit Abstand populärste Komposition, durch die sein Name bis in den Bereich des Crossover und der Popmusik präsent ist.

Es handelt sich um den einzigen von Pachelbel komponierten Kanon. Vom Kanon in D existieren heute zahllose Aufnahmen, Versionen und Bearbeitungen. Die Harmonie-Folge wird quer durch alle Musikrichtungen immer wieder verwendet.

Die Besetzung des dreistimmigen Kanons wird in den Urtextausgaben mit 3 Violinen und Basso Continuo angegeben. Das Musikstück basiert auf einer permanent wiederholten Bassfigur (Ostinato). Die auch als Pachelbel-Schema bezeichnete zweitaktige Akkordfolge D – A – h – fis / G – D – G – A des Kanons verwendet eine Sequenz, nämlich den Parallelismus, und wird insgesamt 28 Mal wiederholt – somit ergeben sich zusammen mit dem Schlusstakt insgesamt 57 Takte, über die diese Akkordfolge streng eingehalten wird. Die eingängige Akkordfolge des Stücks taucht derart häufig in gegenwärtigen Musikstücken auf, dass Pachelbel bereits Gegenstand der Satire geworden ist.

Dem Kanon schließt sich eine Gigue an. Diese steht im 12/8-Takt und ist 40 Takte lang.

Johann Melchior Molter
(1696 Tiefenort/Thüringen - 1765 Karlsruhe)

Concerto pastorale G-Dur für Streicher und Basso continuo  
 

Johann Melchior Molter war ein Sohn des Lehrers und Kantors Valentin Molter, der ihm den ersten Musikunterricht erteilte. Johann Melchior besuchte das Gymnasium in Eisenach, wo er im von Johann Conrad Geisthirt geleiteten „Chorus Symphoniacas“ das Repertoire des dortigen Hoforchesters kennenlernte. Ab 1717 war Molter in Karlsruhe Violinist beim Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach. Dieser schickte ihn 1719 auf eine zweijährige Studienreise nach Italien, wo er die Musik in Venedig und Rom kennenlernte, dort lernte er möglicherweise die Komponisten, zumindest aber die Musik von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Giuseppe Tartini und Alessandro Scarlatti kennen, die ihn nachhaltig beeinflusste. Nach Beendigung der Italienreise trat er 1722 als Nachfolger von Johann Philipp Käfer die Stelle als Kapellmeister der Markgräflich Badischen Hofkapelle an, der er bereits seit 1717 angehört hatte, eine Stellung, die er bis zum Jahre 1733 innehatte, als der Markgraf sein Orchester auflöste.

1734 folgte er einer Berufung als Kapellmeister und Nachfolger von Johann Adam Birkenstock an den Hof von Sachsen-Eisenach. In dieser Zeit entstanden viele weltliche und geistliche Vokalkompositionen, die zum großen Teil verschollen sind. 1737 ermöglichte ihm der Herzog eine zweite Italienreise, bei der er unter anderem die neuen Entwicklungen des Musiklebens in Venedig, Bologna, Ancona, Rom, Neapel und Mailand erkundete. 1742 nach Karlsruhe zurückgekehrt, übernahm er bei einem Entgelt von 500 Gulden seine frühere Stelle als Kapellmeister. Molter blieb bis zu seinem Tod im Alter von 69 Jahren Kapellmeister in Karlsruhe.

 

3. Juni 2016 - Sommerserenade
Laeiszhalle Hamburg, kleiner Saal - 20:00 Uhr

Johannes Brahms
Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111
Camille Saint-Saëns
Septett Es-Dur op. 65 für Trompete, Klavier und Streichquintett
Robert Schumann
Klavierquintett Es-Dur op. 44

Karine Elchyan-Movsisyan Klavier
Couloumy Guillaume Trompete

David Movsisyan Violine
Algirdas Sochas Violine
Lukas Schwengebecher Viola
Johanna Hetzler Viola
Hanno Kuhns Violoncello
Michael Koslov Kontrabass

     
Johannes Brahms
(1833 Hamburg - 1897 Wien)

Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111

Allegro non troppo - ma con brio, Adagio, Allegretto, Allegro assai

 

 
Mit dem Quintett in G-Dur wollte Brahms sein kompositorisches Schaffen beenden. An seinen Verleger Simrock schrieb er im Dezember 1890: „Sie können mit diesem Zettel Abschied nehmen von meinen Noten – weil es überhaupt Zeit ist, aufzuhören [ … ]“. Um so erstaunlicher mag es vor dem Hintergrund der oben genannten Werke sein, dass op. 111 so lebendig, so jugendlich, so klangschwelgerisch, geradezu optimistisch und freundlich daherkommt.

Kalbeck, der erste Brahms-Biograph, berichtet eine Anekdote: Nach einer Probe des Werkes habe er den Komponisten gefragt, ob es nicht die geheime Überschrift „Brahms im Prater“ habe. Dieser soll vergnügt schmunzelnd erwidert haben: „Getroffen“ und soll mit schelmischem Augenblinzeln hinzugefügt haben: „Nicht wahr? Und die vielen hübschen Mädchen drin.“ Die an Walzer erinnernden Abschnitte mögen ein Indiz dafür sein, dass der Bericht zutreffen könnte.

     
Camille Saint-Saëns
(1835 in Paris - 1921 Algier)

Septett Es-Dur op. 65 für Trompete, Klavier und Streichquintett

Préambule, Menuet, Intermède, Gavotte et Final

 
Dass Poulenc sich noch 1926 an einem Werk von Saint-Saëns orientierte, verrät, wie viel der Grandseigneur der französischen Spätromantik für die Entwicklung der Instrumentalmusik in seiner Heimat getan hat. Saint-Saëns setzte es sich zum Ziel, durch regelmäßige Uraufführungen von eigenen Werken und solchen junger Komponisten die französische Kammermusik zu fördern und vom erdrückenden Vorbild der “Musique germanique”, der deutschen Kammermusik von Beethoven bis Brahms, zu befreien. Unter den Stücken, die so im Laufe der Jahre entstanden, huldigten nicht wenige einem neobarocken Stilideal, d.h. sie versuchten, die Formen der Barockmusik mit den harmonischen Mitteln des späten 19. Jahrhunderts zu verbinden. Unter den Werken dieser Richtung ist das Septett von Saint-Saëns, 1879/80 für die Pariser Gesellschaft Die Trompete, komponiert, das brillanteste und zugleich ironischste. Nichts scheint hier ganz ernst zu sein. Der Komponist des Karnevals der Tiere hat hier seinen “Karneval der Stile” geschrieben.
   
Robert Schumann
(1810 Zwickau - 1856 Endenich, Bonn)

Klavierquintett Es-Dur op. 44

Allegro brillante, In modo d'una Marcia, Scherzo - Molto vivace, Allegro ma non troppo

 

 
Entstanden war das Klavierquintett in einem schwärmerischen Schaffensrausch im Lauf von nur fünf Tagen im “Kammermusikjahr” 1842, das in Schumanns Vita auf das Liederjahr 1840 und das sinfonische Jahr 1841 folgte. Am 23. September hatte Schumann – laut Haushaltsbuch – den ersten “Anflug zu einem Quintett”, am 28. hatte er es vollständig skizziert, zwischen dem 5. und 7. Oktober folgte die Reinschrift. Clara Schumann notierte in dieser Zeit in ihr Tagebuch: “Die letzte Woche des Septembermonats ist, was unser äußeres Leben betrifft, sehr still hingegangen, umsomehr aber hat mein Robert mit dem Geist gearbeitet! er hat ziemlich ein Quintett vollendet, das mir nach dem, was ich erlauscht, wieder herrlich scheint – ein Werk voll Kraft und Frische!”

20. Juni 2015 - Sommerserenade
Laeiszhalle Hamburg, kleiner Saal - 20:00 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart: Eine kleine Nachtmusik G-Dur KV 525
Arthur Foote: Serenade E-Dur für Streichorchester op. 25
Pjotr I. Tschaikowski: Serenade C-Dur für Streichorchester op. 48

 

 
David Movsisyan - Violine, künstlerische Leitung

alle Mitglieder
weitere Besetzung:

Violinen:
Ursula Broicher, Ivanna Ilina, Jana Mishenina, Marina Reshetova, Vera Schmidt, Venera Shigabudtinova, Arsen Zorayan
Violen: Julia Orlova, Lucas Schwengebecher, Daniel Thieme
Celli: Narek Avagyan, Hanno Kuhns, Andranik Sargsyan
Kontrabass: Michael Koslov
   
Informationen zum Programm:  
Wolfgang Amadeus Mozart
(1756 Salzburg - 1791 Wien)

Eine kleine Nachtmusik G-Dur KV 525

Allegro, Andante, Allegretto, Rondo
 

Die kleine Nachtmusik ist ein Schlusspunkt Mozarts in der Beschäftigung mit symphonisch-instrumentalen Nebenformen. Es ist ein Beispiel für Gebrauchsmusik, geschrieben meist als Auftragswerk für eine bestimmte zur Verfügung stehende Besetzung (großes Orchester, Streicherensemble, Quartett, verschiedene Bläserbesetzungen, Trio). Mozart, aber auch Haydn, Beethoven und Schubert, haben derartige Werke geschrieben, für den Zuhörer war es Unterhaltungsmusik, der Komponist selbst stellte sich einen hohen kompositorischen Anspruch.

"Eine kleine Nachtmusik" dokumentiert gottbegnadetes Musikantentum und unübertroffene Meisterschaft in der Anwendung musikalischer Formen. Trotz der Kleinheit (Aufführungsdauer ca. 16 Minuten) ist dieses Werk so vollkommen in seiner Form wie eine große Symphonie. Es gibt wohl kaum eine Parallele in der Musikliteratur, wo ein Werk mit dem Namen eines Komponisten so ident ist wie Mozarts volkstümlichste Komposition KV 525.  

   
Arthur Foote
(1853 Salem, Massachuesetts - 1937 Boston)

Serenade E-Dur für Streichorchester op. 25

 

Arthur Foote war ein US-amerikanischer Komponist.
Gemeinsam mit John Knowles Paine, Horatio Parker, George Chadwick, Edward MacDowell und Amy Beach wird er zur Second New England School gezählt, die als Begründer der eigenständigen klassischen Musik in den USA gilt.

Foote studierte am Konservatorium von Boston  und an der Harvard University.

Er komponierte zwei Orchestersuiten, zwei Ouvertüren, vier Charakterstücke für Orchester (Four Character Pieces after the Rubaiyat of Omar Khayyam), eine Streicherserenade, kammermusikalische Werke, Chorballaden, Klavierstücke und Lieder.

 

     

Aufnahme 1888 von E. Bieber,
Neuer Jungfernstieg, Hamburg
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
(1840 Kamsko-Wotkinski Sawod, Russland - 1893 St. Petersburg)

Serenade C-Dur für Streichorchester op. 48

Pezzo in forma di sonatina: Andante non troppo — Allegro moderato
Valse: Moderato — Tempo di valse
Élégie: Larghetto elegiaco
Finale (Tema russo): Andante — Allegro con spirito

Tschaikowski wollte mit dem ersten Satz Mozarts Stil imitieren, der selbst viele Serenaden komponiert hatte und dadurch als Vorbild galt: Der Satz ist in Form einer klassischen Sonatine geschrieben, mit einer langsamen Einleitung. Die 36-taktige Einleitung, Andante non troppo, ist mit der Anweisung sempre marcatissimo überschrieben, und übersät mit Doppelpausen in den Violinen und Violen, die zu dichten Akkordstrukturen überleiten. Der Beginn der Serenade wird im letzten Teil des Satzes wiederholt, und erscheint (in transformierter Gestalt) erneut im Schlussteil des vierten Satzes. Auf diese Weise wird das Ganze zusammengehalten.

Auf dem zweiten Notenblatt schrieb der Komponist: „Je größer das Streichorchester, desto besser! Dies entspricht genau meinen Intentionen.“

Der zweite Satz, ein Walzer, ist sehr populär geworden und hat sich „verselbständigt“.

 

 

13. Dezember 2014 - Weihnachtskonzert »Die vier Jahreszeiten«
Laeiszhalle Hamburg, kleiner Saal - 20:00 Uhr

Arcangelo Corelli: Concerto grosso g-Moll op. 6/8 »Fatto per la notte di natale«
Antonio Vivaldi: Sento con qual diletto (Arie aus »Ercole Sul Termodonte« RV 710)
Antonio Vivaldi: Vedrò con mio diletto (Arie des Anastasio aus »Giustino« RV 717)
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Antonio Vivaldi: Le quattro Stagioni / Die vier Jahreszeiten op. 8

 

Katharina Mai - Mezzosopran
Maja Machhold - Violine
Hanno Kuhns - Violoncello
David Movsisyan - Violine, künstlerische Leitung

alle Mitglieder

weitere Besetzung:
Cembalo: Silva Schmedding-Farmasian
Violinen: Algirdas Schochas, Arsen Zorayan, Friedrich Eckart, Ivanna Ilina,  Desheng Chen
Violen: Daniel Thieme, Lucas Schwengebecher
Violoncelli: Andranik Sargsyan, Narek Avagyan
Kontrabass: Michael Koslov

Hier sind einige von uns bei der Probe:

 
Informationen zum Programm:
 
 
Arcangelo Corelli
(1653 Fusignano - 1713 Rom)

Concerto grosso g-Moll op. 6/8 "Fatto per la notte di natale"
 

allgemein bekannt als Weihnachtskonzert, wurde in Auftrag gegeben von Kardinal Pietro Ottoboni und nach Corellis Tod veröffentlicht 1714 als Teil seiner Zwölf concerti grossi, Op. 6. Das Konzert trägt den Untertitel "Fatto per la notte di Natale" ("komponiert für die Heilge Nacht"). Es wurde etwa 1690 komponiert, einem Hinweis entsprechend das Corelli seinem dann neuen Dienstherren zur Freude zu Weihnachten ein Konzert schrieb. Die Original-Besetzung sind zwei Solo-Geigen, ein Cello, einer Streichergruppe und continuo. Es hat den Aufbau eines concerto da chiesa (Kirchenkonzert) mit einer Erweiterung auf sechs Sätze.
   
Antonio Vivaldi
(1678 Venedig - 1741 Wien)

Sento con qual diletto
(Arie aus »Ercole Sul Termodonte«/»Herkules auf Termodon«  RV 710)

Vedrò con mio diletto
(Arie des Anastasio aus »Giustino« RV 717)

Le quattro Stagioni / Die vier Jahreszeiten op. 8
 

Die vier Jahreszeiten (italienisch Le quattro stagioni) heißt das wohl bekannteste Werk Antonio Vivaldis. Es handelt sich um vier Violinkonzerte mit außermusikalischen Programmen; jedes Konzert porträtiert eine Jahreszeit. Dazu ist den einzelnen Konzerten jeweils ein – vermutlich von Vivaldi selbst geschriebenes – Sonett vorangestellt; fortlaufende Buchstaben vor den einzelnen Zeilen und an den entsprechenden Stellen in der Partitur ordnen die verbale Beschreibung der Musik zu.

Vivaldi hatte bereits zuvor immer wieder mit außermusikalischen Programmen experimentiert, die sich häufig in seinen Titeln niederschlagen; die genaue Ausdeutung von Einzelstellen der Partitur ist aber für ihn ungewöhnlich. Seine Erfahrung als virtuoser Geiger erlaubte ihm den Zugriff auf besonders wirkungsvolle Spieltechniken; als Opernkomponist hatte er einen starken Sinn für Effekte entwickelt – beides kam ihm hier zugute.
 

Wie der Titel bereits nahe legt, werden vor allem Naturerscheinungen imitiert – sanfte Winde, heftige Stürme und Gewitter sind Elemente, die in allen vier Konzerten auftreten. Hinzu kommen verschiedene Vogelstimmen und sogar ein Hund, weitere menschliche Betätigungen wie etwa die Jagd, ein Bauerntanz, das Schlittschuhlaufen einschließlich Stolpern und Hinfallen bis hin zum schweren Schlaf eines Betrunkenen.
   
Johann Sebastian Bach
(1685 Eisenach - 1750 Leipzig)

Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 
 

Die Brandenburgischen Konzerte sind eine Sammlung von sechs Konzerten, die Johann Sebastian Bach im März 1721 an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte. Der Originaltitel lautet „Six Concerts avec plusieurs instruments“. Die Konzerte wurden nicht etwa aus diesem Anlass komponiert, sondern von Bach aus vorhandenen Partituren zusammengestellt. In Besetzung, Umfang und Charakter weisen die Werke große Unterschiede auf.
  Hier sind Aufnahmen vom Konzert.

24. Mai 2013 - Konzert zur Gründung
Laeiszhalle Hamburg, kleiner Saal


G. F. Händel
:  Ouvertüre zur Serenata "Il Parnasso in Festa"
U. W. van Wassenaer: Concerto armonico Nr.4 G-Dur 
G. Ph. Telemann: Sinfonia Spirituosa D-Dur TWV 44:1 
J. S. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047 
W. A. Mozart: Divertimento F-Dur KV 138 
E. Elgar: Serenade für Streichorchester e-moll op. 20 
E. Grieg: Suite "Aus Holbergs Zeit" G-Dur op.40

David Movsisyan - Violine, künstlerische Leitung
Nathalie Hauptmann - Flöte
Volker Kraus - Oboe
Ilie Muntean - Trompete

Begrüßung durch Jockel Walz - Maler

Einen Gastauftritt mit der Triangel hatte David Schmedding bei der Zugabe.

 

weitere Besetzung
Cembalo
: Silva Schmedding-Farmasian
Violinen: Maja Machhold, Desheng Chen, Ursula Broicher, Friedrich Eckart, Ivanna Ilina, Marina Kotelevskaya
Violen: Daniel Thieme, Elen Harutyunyan, Anatol Masley
Violoncelli: Hanno Kuhns, Andranik Sargsyan, Narek Avagyan
Kontrabass: Michael Koslov
Eindrücke vom Konzert ...

 

   
Bei der Probe ...


 

 
 


 

Informationen zum Programm:
 
 
Georg Friedrich Händel
(1685 Halle an der Saale - 1759 London)

Ouvertüre zur Serenata "Il Parnasso in Festa"

Die Serenata "Il parnasso in festa per gli sponsali di Teti e Peleo" (HWV 73) wurde zur Hochzeit von Prinzessin Anne mit dem niederländischen Statthalter Willem van Oranje komponiert. Die Uraufführung fand am Vorabend der Hochzeit statt, dem 13. März 1734 in King’s Theatre, Haymarket (London).
   
Unico Wilhelm van Wassenaer
(1692 Delden - 1766 Den Haag)

Concerto armonico Nr.4 G-Dur 

Von van Wassenaers kompositorischem Schaffen sind sechs Concerti Armonici für Streichorchester überliefert. Diese waren zunächst anonym erschienen und wurden daher Carlo Ricciotti oder Giovanni Battista Pergolesi zugeschrieben. Erst nach 1979, als Albert Dunning die Werke auf Schloss Twickel, einem Wohnsitz van Wassenaers, entdeckte, konnten sie zweifelsfrei van Wassenaer zugeordnet werden.
   
Georg Philipp Telemann
(1681 Magdeburg - 1767 Hamburg)

Sinfonia Spirituosa D-Dur TWV 44:1 



 

Diese Sonate ist ein inspirierendes Werk Telemanns, die in Form von Einzelstimmen in der großen Sammlung von Telemann-Handschriften in Darmstadt aufbewahrt wird.

Über diese Sonatengattung für zwei oder mehr Soloinstrumente und Basso continuo sagte Telemann selbst: "Man wollte mir auch schmeicheln, da ich hierin meine beste Krafft gezeiget hätte."

   
Johann Sebastian Bach
(1685 Eisenach - 1750 Leipzig)

Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047 
 

Die Brandenburgischen Konzerte sind eine Sammlung von sechs Konzerten, die Johann Sebastian Bach im März 1721 an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte. Der Originaltitel lautet „Six Concerts avec plusieurs instruments“. Die Konzerte wurden nicht etwa aus diesem Anlass komponiert, sondern von Bach aus vorhandenen Partituren zusammengestellt. In Besetzung, Umfang und Charakter weisen die Werke große Unterschiede auf. Das Zweite Konzert, BWV 1047, steht in F-Dur und gehört zu den bekanntesten barocken Konzerten.
   
Wolfgang Amadeus Mozart
(1756 Salzburg - 1791 Wien)

Divertimento F-Dur KV 138 „Salzburg Symphony Nr. 3“

Allegro, Andante, Presto
 

Mozarts Divertimento KV 138 wurde mit zwei ähnlichen Kompositionen in den ersten Monaten des Jahres 1772 geschrieben, zu einer Zeit, als Salzburgs ,,Ancien Regime", das mit dem Erzbischof Sigismund von Schrattenbach dahingegangen war, durch die Reformwilligkeit des neuen Erzbischofs Hieronymus Graf von Colloredo abgelöst wurde.

Freilich sind die italienischen Züge in der Komposition des Siebzehnjährigen weniger auf diesen Umschwung zurückzuführen: zwischen zwei italienischen Reisen komponierte er quasi auf Vorrat", um entsprechende Werke im Reisegepäck zu haben. Auch der eher orchestrale Stil dieser Divertimenti weist auf dieses Vorhaben hin.

Sie werden in der Regel heute als Kammerorchesterwerke betrachtet und nicht als Streichquartette. Gerade auf dem letzteren Gebiet hatte der junge Mozart schon Werke geschaffen, die ganz andere Merkmale tragen.

 
Hier sind Aufnahmen vom Konzert.

 

Edward Elgar
(1857 Broadheath bei Worcester - 1934 Worcester)

Serenade für Streichorchester e-moll op. 20 (1892)

Allegro piacevole, Larghetto, Allegretto

 

Obwohl nicht vor 1892 veröffentlicht wird angenommen, dass die Serenade ein Überarbeitung einer Suite ist, die Elgar einige Jahre früher schrieb noch bevor er sich auf die Karriere als Komponist konzentrierte.

Neben den "Wand of Youth"-Suiten ("Zauberstab der Jugend"), ist sie das früheste Werk, welches in das Standard Repertoire kam. Sicherlich hat die Serenade jugendlichen Charme und gleichzeitig Anzeichen der sich entwickelnden musikalischen Reife der kompositorischen Fähigkeiten Elgars. Es ist das erste Werk von dem bekannt ist, dass Elgar selber damit zufrieden war. Es gehört berechtigterweise zu den am häufigsten aufgeführten Werken von Elgar. 

   
Edvard Grieg
(1843 Bergen–1907 Bergen)

Suite "Aus Holbergs Zeit" G-Dur op.40

Praeludium (Allegro vivace), Sarabande (Andante), Gavotte (Allegretto), Air (Andante religioso), Rigaudon (Allegro con brio)

 

Grieg komponierte die Suite anlässlich des 200. Geburtstags des dänisch-norwegischen Dichters Ludvig Holberg im Jahr 1884. Der Stil der Musik ist Tanz- und Liedformen des frühen 18. Jahrhunderts, also zu Lebzeiten Holbergs, nachempfunden.

Obwohl die beiden Peer-Gynt-Suiten Griegs bekannter sind als die Holberg-Suite, halten viele Musikkritiker die Werke für gleichwertig.

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Stand: 04.10.18